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LogistikStudio 04 · Minden · Ostwestfalen

Logistik ist kein Transport­mittel.

Sie ist eine Entscheidung darüber, was beim Kunden ankommen soll.

Transportkonzepte für komplexe Logistik.

Europalette als Kunstobjekt in einem Museum Exponat · Europalette

Zwei Wochen bis zur Ausstellungseröffnung im Louvre

Die begleitenden Kunstbücher liegen noch in Deutschland. Ein Routinejob — eigentlich.

Der Verlag möchte die Bücher per Stückgut verschicken. So wie jede Sendung. Stückgut bedeutet: Die Ware wird unterwegs mehrfach angefasst — verladen, umgeladen, mit anderen Sendungen kombiniert. Das funktioniert tausendfach am Tag. Aber nicht jedes Mal. Und bei einer Ausstellung gibt es keinen zweiten Versuch.

Also habe ich davon abgeraten, es „wie immer" zu machen, und stattdessen zwei Sprinter mit Hebebühne empfohlen: Direktfahrt, kein Umschlag, keine fremde Ware auf der Ladefläche.

Die erste Reaktion war eindeutig: Das ist teurer.

Stimmt.

Aber es ist billiger als eine zweite Lieferung, wenn die erste beschädigt ankommt. Und billiger als der Moment, in dem jemand fragt, warum zur Ausstellung keine Bücher da sind.

Der Verlag hat sich für die Sprinter entschieden.

Dieselbe Frage steht am Anfang jeder Aufgabe: Welches Ergebnis erwartet der Kunde vom Transport?
Orientierung

Was Sie hier finden

Diese Website ist ein Einblick in die Art, wie ich arbeite. Nicht als Katalog, sondern als Rundgang — durch die Situationen, in denen Logistik tatsächlich entscheidend wird. Der Fall oben ist eine davon. Es gibt noch mehr.

Sechs Bereiche, ein Prinzip

Jeder Bereich zeigt eine andere Facette derselben Frage: Was soll beim Kunden ankommen — und was nicht?

E-Commerce & Distribution — Transport als Teil des Produkterlebnisses. Wenn eine Beschädigung nicht nur den Artikel betrifft, sondern das Markenbild.

Mitnahmestapler — Lieferung direkt an den Einsatzort. Der LKW bringt seinen eigenen Stapler mit und stellt die Ware genau dort ab, wo sie gebraucht wird.

Event- & Ausstellungslogistik — Kein zweiter Versuch. Wenn der Aufbau am Donnerstag um 14:00 Uhr beginnt, muss die Ware um 13:59 Uhr da sein.

Express & Sonderfahrten — Entscheidungen, nicht Strecke. Manchmal ist der schnellste Weg nicht der kürzeste.

Komplettladungen, Teilpartien & Stückgut — Keine Produkte, bewusste Entscheidungen. Welcher Transportweg für welche Sendung — und warum.

Buch- & Verlagslogistik — Vom Lager bis zur letzten Meile. Bücher, Kataloge, Messeexemplare — vom Barsortiment bis zur Ausstellungseröffnung.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Bereich zu Ihrem Anliegen passt: Die Use Cases zeigen konkrete Situationen, in denen Sie sich vermutlich wiederfinden.

Manchmal bedeutet die richtige Lösung mehr Aufwand. Manchmal bedeutet sie weniger. Aber nie bedeutet sie „wie immer".

Hören, verfolgen, nachschlagen

Auf jeder Seite dieser Website finden Sie einen Audioguide. Ein Klick auf den Button — und Sie hören eine kurze Zusammenfassung des Themas als Gespräch: die wichtigsten Punkte der Seite, eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Jede Folge dauert etwa 4–5 Minuten. Alle Folgen gibt es auch gesammelt auf der Audioguide-Seite — dort finden Sie auch drei kuratierte Rundgänge durch das gesamte Atelier.

Wenn Sie bereits Kunde sind, kennen Sie die Tracking-Seite. Dort sehen Sie Ihre Aufträge, den Kommunikationsstand mit dem Empfänger, Verspätungen, Rechnungen und Ablieferbelege. Sie können das Portal mit dem Demo-Zugang ansehen: Kundennummer K-0047, PIN 1234. Was die Tracking-Seite im Detail zeigt und wie sie funktioniert, beschreibe ich im Blog-Beitrag Ihre Tracking-Seite — was Sie dort finden.

Wissen teilen, Haltung zeigen

Im Blog schreibe ich über das, was mir in der täglichen Arbeit auffällt. Die Beiträge sind nach Zielgruppe sortiert: Für Empfänger — was Sie wissen sollten, wenn eine Lieferung bei Ihnen ankommt. Für Versender — Haftung, Versicherung, Schadensdokumentation. Für Kunden — alles rund um die Zusammenarbeit. Und Aus der Welt der Logistik — Hintergründe und Zusammenhänge, die man als Auftraggeber sonst selten zu sehen bekommt.

Und dann gibt es drei Bereiche, die zeigen, was hinter den Entscheidungen steht: Verantwortung beschreibt, warum ich mein Unternehmen als Studio verstehe — nicht als Spedition. Prägung zeigt, wer dahinter steht und was mich geformt hat. Und der Denkrahmen erklärt die Prinzipien, nach denen ich arbeite — von Extreme Ownership bis zum Rückwärtsdenken.

Nicht: Was kostet der Transport? Sondern: Was soll ankommen — und was nicht?

Ein Blick ins Atelier

EXPONAT — Langgut, transportsicher verpackt

E-Commerce & Distribution

Transport als Teil des Produkterlebnisses

Erkunden →
EXPONAT — Stapler mit Kiste

Mitnahmestapler

Kein Automatismus, ein Werkzeug

Erkunden →
EXPONAT — Ablaufplan, verbindlich festgelegt

Event- & Ausstellungen

Scheitert an Minuten, nicht Kilometern

Erkunden →
EXPONAT — Palette, aufgeteilt in Pakete

Express & Sonderfahrten

Entscheidungen, nicht Strecke

Erkunden →
EXPONAT — Ladung, neu aufgeteilt

Komplettladungen, Teilpartien & Stückgut

Keine Produkte, bewusste Entscheidungen

Erkunden →
EXPONAT — Alte Transportkiste mit Büchern

Buch- & Verlagslogistik

Vom Lager bis zur letzten Meile

Erkunden →
EXPONAT — Ausstellungshalle

Use Cases

Wo sich Ihr Anliegen wiederfindet

Erkunden →
WARUM — Zeichentisch, Entwurf einer Haltung

Verantwortung

Warum ich mein Unternehmen als Studio verstehe

Erkunden →
WARUM — Atlas und Notizbuch

Prägung

Was meine Arbeit formt

Erkunden →
WARUM — Leerer Rahmen, Denkrahmen als Werkzeug

Denkrahmen

Finde dein Warum

Erkunden →
JOURNAL — Notizbuch, Gedanken aus der Praxis

Blog

Notizen aus dem Atelier

Erkunden →
AUDIOGUIDE — Das Atelier, erklärt

Audioguide

Hören statt lesen

Erkunden →
Ein anderes Verständnis von Spedition

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